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Corona-Impf-News:

Mein Name ist Alfonso Roman Barbaus und ich bin selbst körperbehinderter Rollstuhlfahrer und lebe mit dem Persönlichen Budget im Arbeitgebermodell.

 

 

Ich wurde letzten Montag in Düsseldorf mit AstraZeneca geimpft.

 

 

Hier meine Geschichte zu der Odyssee wie es dazu kam:

 

 

 

Zunächst wurde ich durch den Uwe Frevert/ Slin e.V. wurde ich darauf aufmerksam, dass wir Arbeitgebermodelle vergleichsweise als Pflegedienste gelten und deshalb schon früh in der Priorität bei der Impfvergabe dran sein können.

 

 

Damit fing der Marathon an.

 

 

Ich habe versucht mich telefonisch durch zu fragen, wie das denn nun funktioniert mich und mein Mitarbeiter impfen zu lassen.

 

 

Ich habe im Januar an der offiziellen Impfhotline angerufen und dort sagte man mir, ja sie gelten als Pflegedienst aber die sind noch nicht dran. Rufen sie Ende Februar Anfang März nochmal an.

 

 

Also haben wir gewartet und Ende Februar noch einmal dort angerufen.

 

 

Dann hieß es dort aber, ja sie gelten als Pflegedienst aber wir sind nicht zuständig, sie verben nur Termine für über 80jährige, die Zuständigkeit für die Unternehmen liegt woanders. Wo wusste der Mensch leider nicht.

 

 

Dann haben wir bei der offiziellen Corona-Hotline vom Ministerium angerufen. Wieder wurden nicht bezweifelt, dass wir dran sind mit impfen. Aber auch hier wusste man nicht so genau wie das dann läuft, die Person meinte sie werden als Pflegedienst angeschrieben von ihrer Kommune, wenn sie registriert sind und dann bekommen sie auch einen Termin. Wenn man nicht registriert ist bekommt man keinen.

 

 

Nun sind wir als Privathaushalte natürlich nicht als Pflegedienst registriert, also war die Frage wie kommen wir an die Registrierung und an die Termine?

 

 

Die sinnvollste Möglichkeit schien mir, wenn die Kommune die Termine vergibt mich beim Gesundheitsamt durch zu fragen. Das haben wir dann auch gemacht, die Düsseldorf-Hotline hat uns die passenden Nummer gegeben, die Nummer für die Terminvergabe wenn man angeschrieben worden ist. Da wir nicht angeschrieben worden sind meinte die Mitarbeiterin sie können eigentlich nicht helfen, wir müssten uns an den Koordinator wenden, der die Pflegedienste anschreibt.

 

Die Email haben wir glücklicherweise herausgefunden und eine positive Rückmeldung bekommen, ja wir dürfen mit der ausgedruckten Email in der Tasche und einer Arbeitgeberbescheinigung, die ich selbst ausstellen kann für mich und meine Mitarbeiter Termine vereinbaren. Jeder Mitarbeiter muss leider selbst an der Terminvergabe-Hotline anrufen und gleich im ersten Satz sagen, dass man die Email hat vom Koordinator, sonst werfen die einen sofort aus der Leitung. Für manche Mitarbeiter ist das richtig schwierig, die brauchen dabei Unterstützung und ich muss ihnen helfen.

 

 

Bisher haben es zwei meiner Mitarbeiter geschafft und ich selbst geimpft zu werden.

 

 

 

Alle Behinderten um Arbeitgebermodell sind berechtigt das genauso zu machen wie ich. Wenn jemand Fragen hat, kann er sich über das Kontaktformular bei mir melden, ich versuche dann gerne ehrenamtlich zu helfen.

 

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